Chanukka Autokino drive in Party - 13.12.2020, Gross Enzersdorf bei Wien

Chanukka Autokino drive in Party - 13.12.2020, Gross Enzersdorf bei Wien

Chanukka – Halbzeit: Starkes Lebenszeichen der jüdischen Gemeinde, für Veranstalter und Gäste ein voller Erfolg.

Chanukka - die Geschichte des Lichts und eine Chanukka Autokino-Party bei Wien

Heuer begann das jüdische Chanukka Fest am Abend des 10. Dezember und es wird am Freitag den 18. Dezember 2020 zu Ende gehen.



Weiterlesen: Chanukka Autokino drive in Party - 13.12.2020, Gross Enzersdorf bei Wien

Einladung Neujahrs Rosh Hashana Dinner

Einladung Neujahrs Rosh Hashana DinnerBallons

Wir sind geehrt, Sie zu unserem Neujahrs Rosh Hashana Dinner einzuladen.

Mittwoch 04.09.2013 Hofzeile 18, 1190 Wien, Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Ohel Avraham Synagoge Döbling.

Bitte sagen sie per info@synagogedoebling.at  zu.

Symbolische Teilnahmegebühr in Höhe von € 10,- pro Person.

Gebetszeiten 2019/5780

Synagoge Ohel Avraham Döbling - Gebetszeiten 2019/5780

Hofzeile 18, 1190 Wien

 

 

The synagogue holds a weekly Minyan of Friday night at 17:00 (winter schedule)
Saturday at 10:00

 

WILLKOMMEN BEI OHEL AVRAHAM SYNAGOGE DÖBLING

Synagoge Ohel Avraham Döbling 1190 Wien - Rabbi Shaya Boas

Willkommen bei Ohel Avraham Synagoge Döbling 1190. Hofzeile 18, Wien Österreich. Unsere Synagoge ist bei der Lauder Business school. Wir freuen uns auf neue Jüdische Mitglieder und unterstützen besonders die Studenten in LBS und alle juden die in Wien wohnen besonders von Döbling, Währing, Alsergrund, 1190, 1180 und 1090 Bezirk.
Rabbi Shaya Boaz

Spenden

SYNAGOGE OHEL AVRAHAM BRAUCHT IHRE SPENDE 

Thank you for your generous support.
Your contribution will enable us to maintain the synagogue and its ongoing activities. Your support is essential, since we are dependent upon donations to sustain our synagogue.
Please transfer the funds at your convenience to the following bank account:
EUR Bank account:
  • Account name: Ohel Avraham Bethaus
  • SWIFT Code: OBKLAT2L
  • IBAN: AT14 1500 0041 1108 4705

 

Juden im Mittelalter

Juden im Mittelalter

Der erste in den Wiener Urkundennamentlich genannte Judeheißt Schlom. Herzog Leo -pold V. bestellt ihn 1194 zumMünzmeister. Schlom wird mitseiner Familie und anderen Jüdinnenund Juden, insgesamt16 Personen, von durchfahrendenKreuzrittern ermordet.Die Judengemeinde bleibt abervorerst bestehen, um den heutigenJudenplatz entwickeltsich das erste Wiener Ghetto.Jahrhunderte später, im Jahr1995, wird hier die Synagogefreigelegt: eine der größten desausgehenden 13. Jahrhunderts,an der die berühmtestenRabbiner der Zeit lehrten.

„Wer keineErinnerung hat,hat keine Zukunft“ Primo Levi.

Geschichte der Juden in Wiengehen kollektiven Selbstmord.Sie verbrennen sich mit ihrerSynagoge. Sie sterben wieJahrhunderte später Jüdinnenund Juden in Polen: als Folgeeiner wahnsinnigen Rassenlehretreiben sie Angehörigeder SS und der Wehrmacht inihre Synagogen und Bethäuserund lassen sie bei lebendigemLeib verbrennen.

Ein langer Weg zu gleichen Rechten

Bis zum Jahr 1624 besteht danachin Wien ein Ansiedlungsverbot,das jedoch mehrmalsdurch Ausnahmegenehmigungendurchbrochen wird. DieLage der jüdischen Bevölkerungist jedoch immer von großerUnsicherheit und vonHetz- und Verleumdungskampagnengeprägt. Im Jahr 1670kommt es unter Kaiser LeopoldI.

herzel zu einer neuerlichenVertreibung. Das Wohngebiet,am „Unteren Werd“, wird in„Leopoldstadt“ umbenannt.Nach den Türkenkriegen entstehthoher Geldbedarf, bereitsab 1683 werden jüdischeKreditgeber nach Wien geholt.Nach dem endgültigen Friedensschlussmit der Türkei1718 wird in Wien eine türkischeNiederlassung gegründet,die auch Dutzende sefardischeJüdinnen und Juden, Nachkommenspanischer Juden,umfasst.

 

Bereits 1736 kanndiese Gruppe eine eigene Gemeindegründen. Den WienerJüdinnen und Juden bleibt dasnoch mehr als hundert Jahreverboten.Im Jahr 1782 erlässt Kaiser JosephII. sein Toleranzpatent,das die jüdische Bevölkerungvon vielen Beschränkungen befreitund ihnen den Zuzug nachWien ermöglicht. Kaiser FranzI. genehmigt 1812 die Eröffnungeiner Schule und einesBethauses in der Seitenstettengasse.In diesen Jahrenrücken einzelne jüdische Bürgerinnenund Bürger in denAdelsstand auf, die Traditionder literarischen Salons, wieder von Fanny von Arnstein,wird begründet.

Nach den Plänenvon Josef Kornhäusel wird1825/26 der Stadttempel in derSeitenstettengasse gebaut.

 

 

1848 – erster Schritt zur Israelitischen Kultus gemeinde

Das Revolutionsjahr 1848 istein bedeutendes und veränderndesJahr für die Wiener Fanny von ArnsteinÖsterreich der Habsburger, mitdem liberalen Gedankengut derZeit und mit dem, was allgemeinals „deutsches Kulturgut“gilt. Was dabei bewahrt wird,ist immer die eigene Identität.Eine schwere Gratwanderung,die durch den religiösen Antisemitismuseines Bürgermeis -ters Karl Lueger nicht geradeleichter wird.

Zionismus und Arbeiter bewegung

„Wenn ihr wollt, ist es kein

Märchen“ – diese Worte vonTheodor Herzl gelten sowohlfür den aufkeimenden Zionismusals auch für die beginnendeEmanzipation der Arbeiterschaft.Theodor Herzlkommt im Jahr 1878 aus Budapestnach Wien. Als Redakteurder „Neuen Freien Presse“sieht er sich vor allem mit demAntisemitismus im religiösenund politischen Sinn konfrontiert.1896 begründet Herzl mitseinem visionären Buch „DerJudenstaat“ den politischenZionismus. Politische Fragenbeschäftigen auch den ArztViktor Adler. Unter dem Eindruckder sozialen Verhältnisseverweist Adler immerwieder auf die elenden Lebens-Gemeinde, vor allem auch alsBeteiligte an den Ereignissen.Es ist der jüdische Arzt Dr.Adolf Fischhof, der am 13.März 1848 vor dem Landhausin der Herrengasse die wesentlichenForderungen der Revolutionformuliert. Unter anderemReligionsfreiheit, Pressefreiheitsowie Lehr- und Lernfreiheit.Und viele andere jüdischeBürgerinnen und Bürgerfolgen seinem Beispiel und leis -ten damit einen wesentlichenBeitrag für den langen Weg zurVerfassung des Jahres 1867.Als eine der Spätfolgen der Revolution1848 wird im Jahr1852 die Gründung der IsraelitischenKultusgemeinde erlaubt.Der Weg zum Aufstiegins Großbürgertum und in dieAristokratie ist geebnet. Amwirtschaftlichen und kulturellenAufschwung in der zweitenHälfte des 19. Jahrhundertshaben jüdische Familien großenAnteil. Nicht mehr an Verboteund Einschränkungen gebunden,entwickelt sich einblühendes Gemeinwesen, dasso viel dazu beiträgt, was Wienin diesen Jahrzehnten prägt.Die Wiener Jüdinnen und Judenidentifizieren sich mit dem Viktor AdlerAdolf FischhofTheodor Herzlund Arbeitsbedingungen desProletariats. Und lehrt diesesProletariat zu kämpfen. ViktorAdler stirbt am 11. November1918, einen Tag vor Ausrufungder Republik. Die Arbeiter-Zeitungvergleicht ihn in ihremNachruf mit Moses, „der auchdas gelobte Land nie betretenkonnte …“

Republik und „Rotes Wien“

Im Mai 1919 werden in Wiendie ersten Gemeinderatswahlennach einem allgemeinenund demokratischen Wahlrechtfür Männer und Frauendurchgeführt. Die Sozialdemokratenkönnen die Mehrheit erringen,Jakob Reumann wirdWiener Bürgermeister. Es beginnteine umfassende, weltweitanerkannte Reformpolitik.Namen wie Julius Tandler,Hugo Breitner und RobertDanneberg sind für immer mitSozial-, Gesundheits- undWohnbaupolitik verbunden.Das Ende findet das „RoteWien“ 1934, die Sozialdemokratenwerden durch Vertreter desStändestaates gewaltsam ausdem Wiener Rathaus entfernt.Trotz aller politischen Widrigkeitennehmen Jüdinnen undJuden in der Monarchie und inder Ersten Republik eine bedeutendeStellung ein. DieMehrzahl der österreichischenNobelpreisträger, viele bekannteSchriftsteller, Musiker,Theaterleute, bildende Künstler,Ärzte stammen aus jüdischenFamilien. In der antisemitischenPropaganda wirdder Neid auf diese erfolgreichenWissenschafter undKünstler geschürt.

Vom Rassenwahn zum Völkermord 

Schon in den 1930er Jahrenkommt in Wien zum religiösenund politischen zunehmendder rassische Antisemitismus.Mit dem Einmarsch der Hitler-Truppen im März1938 beginnt einLeidensweg ohneVergleich. Eskommt zu ernsthaftenAus schrei -tungen gegen diejüdische Bevölkerung. Sie wird inaller Öffentlichkeitmisshandelt undzu den erniedrigendsten Arbeitengezwungen. Undviele, viel zu viele Ein jüdisches Kindwird gezwungen,an das Geschäftseines Vaters„JUDE“ zuschreibenrung“) und die Vermögen eingezogen.Wer flüchten kann,geht mit leeren Händen undohne Existenzgrundlage ineine ungewisse Zukunft.

Ein jüdisches Kind wird gezwungen, an das Geschäft seines Vaters „JUDE“ zu schreiben

Rassenwahn

Jüdinnen und Juden werden unter dem Beifall zahlreicher Umstehender gezwungen, die Straße zu waschen

Rassenwahn2

Wiener Jüdinnen mit aufgeheftetem Judenstern

Rassenwahn3

Im Novemberpogrom in derNacht vom 9. auf den 10. November1938 brennen Synagogenund Bethäuser, jüdischeGeschäfte werden geplündertund zerstört. Die von AdolfHitler angeordnete „spontaneEntladung des Volkszornes“greift voll durch. Mit Ausnahmedes Stadttempels in derSeitenstettengasse werdensämtliche jüdische Gotteshäu-Wienerinnen und Wiener habeneinfach weggeschaut. HitlersRassenwahn gipfelt erstmalsin den Nürnberger Gesetzen,die der jüdischen Bevölkerungso gut wie alles verbietenund nehmen. Sie hat den gelbenStern zu tragen und dieVornamen „Sara“ bzw. „Israel“anzunehmen. Viele Geschäftewerden enteignet („Arisie-Wiener Jüdinnenmit aufgeheftetemJudensternJüdinnen und Judenwerden unter demBeifall zahlreicherUmstehendergezwungen, dieStraße zuwaschenBrennender Tempel inder Großen Schiffgasseser dem Erdboden gleichgemacht.Jüdinnen und Judenwerden getreten und geprügelt,es gibt zahlreiche Todesopferzu beklagen. Und wiedersehen viele wenig …

 

 

Wer nennt die Namen, zählt die Opfer?

Die einst blühende jüdischeGemeinde Wiens wird von denNationalsozialisten fast völligvernichtet. Bis Mai 1939 verlassenetwa 130.000 Menschen,die als jüdisch nach denNürnberger Gesetzen gelten,das Land, das früher Österreichund ihre Heimat war.Eine Zahl zur Orientierung:1938 umfasst die jüdischeBevölkerungsgruppe rund206.000 Personen, davon181.000 Mitglieder der IsraelitischenKultusgemeinde.Im Oktober 1941 beginnen dieMassendeportationen der WienerJüdinnen und Juden. Mehrals 65.000 finden den Tod inden Konzentrations- und Vernichtungslagern.Sie sind einTeil der sechs Millionen Opfereines Massenmordes, der mitbesessener Akribie durchgezo-Zerstörungen imStadttempelEin SS-Angehörigerbeaufsichtigt dieVerladung desGepäcks von WienerJuden, die zur Deportationbestimmtworden warenGeschichte machten und Geschichtesind, werden in dieFremde vertrieben. Das gilt fürSigmund Freud im gleichenAusmaß wie für den jüdischenHändler aus der Leopoldstadt.Wien verliert nach 1938 Menschen.Menschen, die alle inihrem eigenen Lebensbereichviel zum Blühen dieser Stadtbeitragen. Sie verlieren ihreWurzeln, ihre Sprache, ihreIdentität.Was ihnen gehört, nehmen ihnenandere. Alle, die gehen,hinterlassen eine Lücke, dieniemals zu schließen ist.

1945 – Vergessen oder Versöhnung?

Nach dem Krieg sieht sich dasoffizielle Österreich gerne alserstes Opfer des Nationalsozialismusund meint, dahernicht mitschuldig an den Verbrechenzu sein. In den Schulenendet der Geschichtsunterrichtmeist mit dem ErstenWeltkrieg und viele offiziellePublikationen reduzieren dieDarstellung der Jahre 1938–45auf wenige allgemeine Sätze.Regierung und Wiener Stadtverwaltungzeigen sich damalsgen wurde. Den Opfern gebührtunsere Solidarität undunser Respekt. Sie haben daraufAnspruch.

Prominent oder nicht – in die Fremde gehen viele

Es gibt nur wenige europäischeMetropolen, deren Stadtgeschichteso eng mit der jüdischenGeschichte und Bevölkerungverbunden sind wie Wien.Und viele dieser Menschen, die Anna und SigmundFreud bei ihrerAbreise ins Exilnicht interessiert, vertriebenenJüdinnen und Juden die Heimkehrzu ermöglichen. Das hatseinen Grund. Lehrstühle undandere Positionen werden vonanderen eingenommen und dieWohnungen der Geflohenenlängst von jemand anderembewohnt, auch Geschäfte undBetriebe sind in anderen Händen.In mancher Wiener Wohnungsoll es auch heute nochMöbel, Bilder und andereGegenstände geben, die einsteiner jüdischen Familie gehörthaben.Die Frage der Restitution wirdauf die lange Bank geschoben,die Geschädigten vertröstetoder durch endlose Prozessezermürbt. Viele Politikerinnenund Politiker treten offen fürdiese Vorgangsweise ein. Einechtes Zeichen wird erst 1965gesetzt. An der Universität fürBodenkultur verbreitet seitJahren ein Professor offenantisemitisches Gedankengut:Taras Borodajkewycz, heftiggefeiert von der rechten Studentenschaft.Die Angelegenheiterregt Aufsehen, es kommtzu zahlreichen Demonstrationenfür und gegen Borodajkewycz.Am 31. März 1965 wirdbei einer Demonstration derKommunist und ehemalige KZHäftlingErnst Kirchweger voneinem Neonazi mit einer Stahlruteverprügelt. Kirchwegerstirbt am 2. April an den Folgender schweren Verletzungen.Die Zweite Republik hatihren ersten politischen Mord.Zur Trauerfeier kamen 25.000Menschen auf den Wiener Heldenplatz,darunter die gesamteBundesregierung. Man hatoffenbar nachgedacht …In den Folgejahren kommt eszu einem Umdenken, vor allembedingt durch die Studentenbewegungder Jahre 1968/69.Eine neue, anders denkendeGeneration rückt in das öffentlicheLeben. Die Erforschungund Aufarbeitung der jüngstenGeschichte Österreichs istfortan kein Tabu mehr.

E-Mail wurde erfolgreich kopiert
 
E-Mail wurde erfolgreich kopiert
 

Judentum als Lebensform

Licht Anzünden Zeiten

candle wien

Über Uns

Rabbi Shaya Boas, Rabbiner Ohel Avraham Synagoe Döbling

Willkommen in der Ohel Avraham Synagoge Döbling. Wir sind eine heimische, dynamische Synagoge mit Prgrammen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Wir betreuen Bewohner der Shaya boazUmgebung und ganz Wien, sowie Besucher aus dem Ausland.
 
Unsere Philosophie ist weltoffen und freundlich. Das Angebot authentisch und traditionsbewusst. Die Ohel Avraham Synagoge inmitten der schönen Parkanlage des Maria Theresien Schlössels in Döbling umfängt Sie vom erstem Moment an mit der Herzlichkeit und Wärme unserer engagierten Rabbiner und Mitarbeiter.
 
Das Programmangebot umfasst:
 
•Hebräisch und Torah Unterricht
•Brit Mila (Beschneidung)
•Geburtstage / Kiddush Feiern
•Bar Mitzvahs
•Hochzeiten
•Kosher zu Hause
•Mezuzah Platzierung
•Gedenkfeiern / Sivah
•Yahrteit Kiddush
 
Für weitere Auskünfte oder einen persönlichen Gesprächstermin kontaktieren Sie uns jederzeit unter: info@ANTISPAM@synagogedoebling.at oder 0676-83181600.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Rabbi Shaya Boas
und Sivan Boas